Die Geschichte beginnt mit einem Wagnis. Im Alter von nur 23 Jahren gründete Alfred Gratien sein Champagnerhaus in der Rue Maurice Cerveaux in Épernay. In einer Zeit, in der die Champagne begann, industrielle Methoden zu adaptieren, traf Gratien eine fundamentale Entscheidung: Er blieb dem Holz treu.
Bis heute ist Alfred Gratien eines der wenigen Häuser, das die erste Gärung zu 100 % in kleinen 228-Liter-Eichenfässern durchführt. Für Gratien war das Fass kein bloßes Gefäß, sondern ein Instrument zur Mikro-Oxidation, das dem Wein Struktur und ein ewiges Leben verleiht.